• Walter Kohl: "Ich empfinde die AfD als unpatriotisch und staatsfeindlich"

    Walter Kohl wollte nie Parteisoldat werden wie sein Vater, jetzt tritt er in die CDU ein. Im Interview mit ZEIT ONLINE sagt er, wie die CDU zu alter Stärke finden kann.

  • Mafia-Größe als Patient? Kritik an Uniklinik Hannover

    Schwer bewaffnete Polizisten bewachen rund um die Uhr die Medizinische Hochschule Hannover. Notwendig ist dies, weil ein mutmaßliches Clan-Mitglied aus dem Ausland seine Schussverletzungen behandeln lässt. Wer trägt die Kosten für den Einsatz?Schwer bewaffnete Polizisten bewachen rund um die Uhr die Medizinische Hochschule Hannover. Notwendig ist dies, weil ein mutmaßliches Clan-Mitglied aus dem Ausland seine Schussverletzungen behandeln lasst. Wer tragt die Kosten fur den Einsatz?

  • "Schande für den Sport": Dopingsünder erhitzt Gemüter

    Eigentlich hatte Antholz bisher eine strahlende WM der Skijäger unter tollen Bedingungen erlebt - doch seit Samstag wird das Biathlon-Highlight vom leidigen Doping-Thema überschattet (Biathlon-WM: Einzelrennen der Herren ab 14.15 Uhr im LIVETICKER).13 Monate nach seinem bislang ersten und einzigen Einzelsieg im Weltcup sicherte sich Alexander Loginov im Sprint von Antholz völlig überraschend die Goldmedaille und schockte damit die Konkurrenz um Topfavorit und Titelverteidiger Johannes Thingnes Bö sowie Arnd Peiffer.Der 28-jährige Russe, der schon Ende 2014 wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden war, lag im Ziel 6,5 Sekunden vor dem Franzosen Quentin Fillon-Maillet. Bronze gewann dessen Landsmann Martin Fourcade, der nach einer fehlerfreien Leistung 19,5 Sekunden langsamer als Loginov war. Bö musste sich nach einem Schießfehler mit Rang fünf zufrieden geben.Nur wenige Stunden vor Loginovs Triumph hatte der Weltverband IBU neben Svetlana Sleptsova auch Evgeny Ustyugov, 2014 Olympiasieger mit der russischen Staffel, des Dopings für schuldig befunden. Damit könnten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Peiffer und Simon Schempp nachträglich Olympia-Gold von Sotschi bekommen. Loginov-Sieg wirft laut Peiffer Zweifel aufDer unrühmliche Gold-Coup erhitzte die Gemüter der Biathlon-Stars. Für Peiffer, der den siebten Platz im Sprint belegte, sei "natürlich schon immer ein bisschen ein Geschmäckle dabei".Es schwinge "natürlich ein gewisser Verdacht mit, weil der Kollege Loginov schon einmal wegen Epo-Missbrauchs gesperrt war. Und jetzt ist er wieder auf einem Niveau wie zu den Zeiten, als er diesen Epo-Missbrauch durchgeführt hat", äußerte der Einzel-Weltmeister seine Zweifel. Auf der anderen Seite müsse "man die Unschuldsvermutung walten lassen. Das fällt nicht immer leicht", so Peiffer.DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Bö: "Er verdient nicht, hier zu sein"Der Norweger Tarjei Bö setzte nach dem Sprint noch einen drauf. "Er verdient es nicht, hier zu sein", ätzte der 31-Jährige.Ähnlich erbarmungslos fiel auch das Urteil des Schweden Sebastian Samuelsson aus, der im Interview mit norwegischen Medien von einem "traurigen Tag für den Biathlon-Sport" sprach. Es sei "eine Schande für den Sport, dass einer nach einer Epo-Sperre zurückkommen und immer noch an Wettbewerben teilnehmen kann - und sogar noch WM-Gold holt", so Samuelsson.Lediglich Fourcade, der als lautester und entschiedenster Vorkämpfer gegen Dopingmissbrauch in der Biathlon-Szene gilt, hielt sich erstaunlich zurück und sagte nur: "Ich bin traurig, dass ich immer wieder die gleichen Dinge wiederhole, seit ich Biathlon betreibe." Doll unsicher im Umgang mit LoginovAber nicht nur der Sieg eines Dopingsünders bei der WM beschäftigte die Biathlon-Stars. Auch die Frage nach dem Umgang mit dem umstrittenen Weltmeister ließ Bedenken aufkommen.So hatte Benedikt Doll mit einem "Zwiespalt" zu kämpfen. "Wenn man ihm im Ziel gratuliert oder die Hand schüttelt, stellt sich automatisch die Frage: Welches Bild von einem selbst wird da nun in die Welt hinausgeschickt?", sagte der 29-Jährige der Stuttgarter Zeitung.Es sei schwierig, ihn einzuschätzen, er werde anders behandelt, fasste Doll zusammen. "Ich denke, er bekommt jeden Tag wie vor einem Spiegel vorgehalten, dass er einen Fehler gemacht hat. Wenn jemand schon einmal betrogen hat, liegt es nahe, ihm nicht mehr so vorbehaltlos zu glauben, er sei sauber. Solange niemand beweist, dass er wieder gedopt hat, erkenne ich seine Leistung an." Loginov verhöhnt ReporterMit seinem befremdlichen Auftritt bei der Pressekonferenz nach dem Titelgewinn trug Loginov jedoch das Übrige zur frostigen Stimmung gegenüber seiner Person bei.In knapp 20 Minuten lachte der 28-Jährige kein einziges Mal. Auf die Frage, wie er denn je Vertrauen aufbauen wolle, wenn er sich nach dem Ablauf seiner Dopingsperre vor drei Jahren derart rar mache, antwortete Loginov höhnisch."Meine Frau und ich haben nun eine größere Wohnung und würden uns freuen, alle einzuladen, meine Alltagsroutine zu beobachten und sich zu vergewissern, dass bei mir alles sauber abläuft." Hintergrund der Frage: Loginov hatte während der WM ansonsten nicht mit Medienvertretern gesprochen.  Jetzt aktuelle Sportbekleidung bestellen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Loginov blockt weitere Fragen abFillon-Maillet und Fourcade, die als Zweiter und Dritter neben dem Russen saßen, verzogen keine Miene und würdigten den Sieger auch sonst keines Blickes. Loginov, der bestätigte, dass er in dieser Saison bereits zwölf bis 16-mal auf Doping getestet wurde, verließ nach der Presserunde schlagartig den Raum und blockte jegliche weiteren Fragen ab.  Es passte also alles ins Drehbuch - und hinterließ vor dem Einzel der Männer einen faden Beigeschmack. Bleibt abzuwarten, ob der rehabilitierte Dopingsünder erneut einen solchen Auftritt hinlegt.

  • Aufs Übelste beleidigt: Spieler-Bruder pestet gegen Tuchel

    Ein Auswärtstor geschossen, "nur" 1:2 verloren, das Rückspiel vor heimischer Kulisse noch in der Hinterhand: Die Ausgangslage für Paris Saint-Germain zur Halbzeit des Achtelfinal-Duells in der Champions League mit Borussia Dortmund könnte schlechter sein.Der insgesamt lasche Auftritt des Pariser Starensembles im Signal Iduna Park sorgte jedoch für einige Fragezeichen - und zog vor allem Kritik an Thomas Tuchel nach sich.Besonders deutlich wurde dabei Manu Kimpembe, Bruder von PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe.In einem auf Instagram veröffentlichten Video, das er am Mittwochmorgen wieder gelöscht hatte, polterte Kimpembe mit reichlich unflätigen Worten in Richtung des Trainers: "Tuchel, ich hoffe, du gehst deine Mutter f***, du H***sohn. Das ist ein schlechter Witz!"Obwohl sein Bruder in der Startelf stand, war Kimpembe offenbar unzufrieden mit Tuchels taktischer Aufstellung.DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGEÄhnliches galt für TV-Experte Johan Micoud, der sein Unverständnis jedoch mit ungleich gewählteren Worten zum Ausdruck brachte. Micoud versteht Tuchel-Plan beim BVB nicht"Du spielst zwei Monate lang im 4-4-2, du hast Real Madrid im 4-4-2 wehgetan. Selbst wenn du teilweise nur Spieler zur Verfügung hast, die für so ein Spiel nicht gut genug sind, dann musst du wenigstens im selben System bleiben", kritisierte der ehemalige Werder-Profi bei L'Equipe du Soir.Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGEIn so einem Spiel "stützt du dich auf das, was du seit Wochen tust", betonte Micoud und erklärte: "Wenn man (bei PSG, Anm. d. Red.) in dieser Saison eine Mannschaft auf dem Platz gesehen hat, dann immer nur, wenn sie im 4-4-2 gespielt haben und jeder für den anderen alles gegeben hat." Tuchel: "Ich bereue nichts"Tuchel selbst verteidigte sich nach dem Spiel mit deutlichen Worten gegen die Kritik. (Stimmen zum Champions-League-Abend)"Ich bereue nichts. Es ist einfach, den Trainer zu geben, wenn man nicht selbst Trainer ist. Ich muss Entscheidungen treffen, habe das so entschieden und übernehme die Verantwortung dafür", sagte der ehemalige BVB-Coach bei RMC Sport.Außerdem stellte Tuchel klar: "Niemand weiß, wie es in einem anderen System gelaufen wäre. Ich bereue nichts, überhaupt nicht."

  • Landgericht Hamburg: Die ganze Wahrheit über Stutthof

    Vor dem Landgericht Hamburg steht ein 93-jähriger Mann, der als SS-Wachmann im KZ Stutthof Dienst tat. Ein paar wesentliche Fakten kommen in der Verhandlung zu kurz.

  • "Er ist jung und sexy": Marcel Reif nennt bei Lanz seinen Favoriten auf den CDU-Vorsitz

    Marcel Reif hat sich bei "Markus Lanz" im ZDF festgelegt, wer nächster CDU-Vorsitzender werden sollte.

  • Bitcoin-Regulierung: Bloomberg will Fakten schaffen

    Mike Bloomberg hat einen Reformplan vorgelegt, in dem er die Einführung klarer Krypto-Regularien in Aussicht stellt. Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten will demnach den Behörden in Zukunft mehr Befugnisse übertragen und Verbrauchern mehr Sicherheiten zusprechen.Der Präsidentschaftsanwärter der Demokraten, Michael Rubens „Mike“ Bloomberg, hat einen Finanzreformplan veröffentlicht, in dem er klare Richtlinien zur Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verspricht. Der ehemalige Bürgermeister New Yorks will dementsprechend die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden stärken und den Verbraucherschutz in Bezug auf Kryptowährungen verbessern. Bloomberg will klare Regeln für Bitcoin & Co.Bloomberg hat seine Reformvorschläge zum Finanzsystem in dem am Dienstag, dem 18. Februar, veröffentlichten Dokument „Financial Reform Policy“ zusammengetragen. Die Agenda umfasst folglich auch die Forderung nach klaren Regulierungen für Kryptowährungen, die in den letzten Jahren „zu einer Anlageklasse mit einem Wert von Hunderten von Milliarden US-Dollar geworden sind“.Im letzten Abschnitt des Reformplans verspricht der Kandidat, die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden in Zukunft zu intensivieren. Folgende Themenschwerpunkte setzt Bloomberg auf seine politische Agenda: * Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, um klare Spielregeln zu schaffen, * Klärung der Verantwortung für die Überwachung von Kryptowährungen, * Schaffung eines Rahmens für Initial Coin Offerings (ICOs), * Schutz der Verbraucher vor Betrug im Zusammenhang mit Kryptowährungen, * Klärung, wie Investitionen in Kryptowährungen besteuert werden sollen, * Definition von Kapital und anderen Anforderungen für Finanzinstitute, die Kryptowährungen verwahren.Dem Reformplan zufolge müsse ein Rechtsrahmen hergestellt und die Aufsichtsbefugnisse unter den jeweiligen Behörden koordiniert werden. Die Verteilung und Klärung der Zuständigkeiten sei insofern dringlich, als „die Regulierungsaufsicht nach wie vor fragmentiert und unentwickelt ist“. Fix what Trump has brokenDer Kandidat der Demokraten regt in seinem Plan eine Reihe von Reformvorschlägen an, um sich gegen zukünftige Finanzkrisen abzusichern. Dabei wendet er sich explizit gegen die Politik des derzeit amtierenden Präsidenten und verspricht, zu „reparieren, was Trump zerbrochen hat“.Dass Bloomberg auch die Regulierung von Kryptowährungen in sein finanzpolitisches Programm rückt, ist zunächst als positives Signal in Richtung der Verbraucher zu deuten. Für Anleger bedeutet eine eindeutige Gesetzeslage mehr Schutz und Absicherung bei Investitionen.Ob sich Bloomberg aber bei den Vorwahlen gegen seine Mitstreiter durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Chancen scheinen jedenfalls aktuell nicht schlecht zu stehen. Einer Reuters-Umfrage nach belegt Bloomberg den zweiten Platz in der Wählergunst, gleich nach Bernie Sanders. Auf Platz drei rangiert aktuell Joe Biden. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bloomberg will Fakten schaffen erschien zuerst auf BTC-ECHO.