• Kommentar: Erdogans geplanter Überfall bringt den Krieg nach Europa

    Der türkische Diktator Erdogan kündigt es inzwischen fast im Wochentakt an: Seine Armee hat vor, in Nordsyrien einmarschieren und dort das blutige Werk zu vollenden, das bereits im vergangenen Jahr mit der Einnahme der friedlichen kurdischen Enklave Afrîn begonnen hat. Afrîn hat er bereits von allen Kurden, Christen und Jesiden “säubern” lassen; nun will er mit dem Rest Nordsyriens ebenso verfahren.

  • McDonald's: Einfach unglaublich - Das ist das Ende des Big Mac (in Europa)

    Fast-Food-Enthusiasten und Fans der US-Amerikanischen Burger-Kette McDonald's werden es kaum glauben, aber der "Big Mac" verliert nach 50 Jahren seine Exklusivität. Eine Entscheidung des EUIPO sorgt dafür, dass nun quasi jeder Burger-Bräter in Europa seine Buletten-Brötchen "Big Mac" nennen darf. Beobachter feiern das Urteil als Sieg von David gegen Goliath.  Woran denken Sie, wenn Sie „Big Mac“ hören? Vermutlich an McDonald’s. Der „Big Mac“ ist der Klassiker der US-amerikanischen Fast-Food-Kette, seit 50 Jahren fester Bestandteil der Speisekarte und verliert nun - zumindest in Europa ­- seine Exklusivität. McDonald’s hat die Rechte an der Marke „Big Mac“ in einem Streit mit der in Irland ansässigen Fast-Food-Kette Supermac’s verloren. Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) mit Sitz im spanischen Alicante hat in einem Verfahren entschieden, die Eintragung der Marke in der EU zu widerrufen. Supermac’s könne ihn nun für alle Lebensmittel, die es verkaufen wolle, frei verwenden. Beobachter feiern die Entscheidung als Sieg von David gegen Goliath. Dabei ist die Entscheidung keinesfalls endgültig - man darf davon ausgehen, dass McDonald’s gegen sie vorgehen wird. An der Börse scheint die Meldung ohnehin nur als Anekdote zu taugen - den Kurs jedenfalls hat sie nicht bewegt. \+ Bloomberg: McDonald's Loses Big Mac EU Trademark (Englisch) Dieser Beitrag ist dem heutigen Börsen.Briefing. entnommen - dem neuen täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR. Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei für das Börsen.Briefing. und starten Sie täglich bestens informiert in den Handelstag.

  • Bliss halb nackt bei RAW: WWE setzt wieder auf "Sex sells"

    Vergangene Woche legte Mandy Rose einen schlüpfrigen Auftritt bei WWE hin - in dieser Woche legte die Wrestling-Liga in auffälliger Manier nach. Bei der TV-Show  war es diesmal Alexa Bliss, die in (scheinbar) verfänglicher Pose inszeniert wurde. In einem kurzen Video-Ausschnitt war zu sehen, wie ein Mitarbeiter ihr ein Getränk in ihre Umkleidekabine bringen wollte - und sie dabei erwischte, bevor sie ihr Oberteil angezogen hatte. Das Segment mit der aktuell wegen einer Kopfverletzung pausierenden 27-Jährigen hatte keinen tieferen Sinn außer dem, die Fantasie der männlichen Zuschauer etwas anzuregen. Diesen Zweck scheint es aber erfüllt zu haben: Bei YouTube wurde es schon über 3 Millionen Mal angeklickt. ## WWE mit schwankendem Kurs In Verbindung mit den jüngsten Auftritten von Mandy Rose als intrigante Verführerin (beim dieswöchigen SmackDown räkelte sie sich in Reizwäsche vor Jimmy Uso) ist das Muster klar erkennbar: Zum "Neustart", den WWE-Boss Vince McMahon inmitten der jüngsten Quotenkrise ausgerufen hat, gehört ein verstärkter Rückgriff auf das Konzept "Sex sells". McMahon hatte darauf schon früher immer wieder gesetzt, in der "Attitude Era" Ende der neunziger Jahre waren derartige Inszenierungen der "Divas" an der Tagesordnung. WWE hatte auch viele Jahre lang eine Kooperation mit dem Playboy, für den sich weibliche Stars wie Sable, Torrie Wilson, Candice Michelle, Maria Kanellis und auch die 2016 verstorbene Chyna ablichten ließen. In den vergangenen Jahren fuhr WWE solche Auftritte zurück - einerseits, weil die Liga sich ein kinderfreundlicheres Image geben wollte und zuletzt auch im Sinne der "Women's Revolution", in der die gleichwertigen athletischen Fähigkeiten stärker im Vordergrund stehen sollten als die optischen Reize. McMahon - dem in der Vergangenheit vielfach eine sexistische Weltsicht vorgeworfen wurde - sieht nun offensichtlich den Zeitpunkt gekommen, das Rad ein bisschen zurückzudrehen. \--- Lesen Sie auch: Show? Sport? Echt? Fake? So funktioniert die Wrestling-Liga WWE Das ABC der Wrestling-Fachbegriffe Im TV und WWE Network: Was läuft wo?

  • Haare von Zweijährigem in Bohrloch in Spanien gefunden

    Bei der Suche nach einem kleinen Jungen in einem engen und mehr als hundert Meter tiefen Bohrloch in Spanien haben die Einsatzkräfte Haare des Zweijährigen gefunden. "Man hat ein paar Haare gefunden und DNA-Tests der Guardia Civil (Polizei) belegen, dass sie zu dem Kind gehören", sagte der Präfekt von Andalusien, Alfonso Rodríguez Gómez, dem Sender Cadena Ser am Mittwoch. Die Behörden werten dies als ersten Beweis dafür, dass der Junge in dem Bohrloch sein muss.

  • Drei Kölner Beamte verletzt: 14-Jähriger greift Polizisten mit Bolzenschneider an

    Zivilbeamte hatten den Jugendlichen zuvor beim Fahrraddiebstahl erwischt.

  • Imke Wübbenhorst trainiert Männer-Mannschaft: "Stelle nach Schwanzlänge auf"

    Imke Wübbenhorst hat sich im Fußball als Spielerin und Trainerin einen Namen gemacht. Nun hat die 30-Jährige eine Oberliga-Mannschaft übernommen. Auf geschmacklose Fragen hat sie scharfe Konter parat.

  • Zeuge: "El Chapo" hat mexikanischen Präsidenten mit 100 Millionen Dollar bestochen

    Dem berüchtigten mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán - auch bekannt als "El Chapo" - wird zur Zeit in New York der Prozess gemacht. Jetzt behauptet ein Zeuge, der frühere mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto soll von „El Chapo“ 100 Millionen Dollar Schmiergeld angenommen haben. Das Geld sei im Oktober 2012 geflossen, kurz vor Pena Nietos Amtsantritt.  Die US-Behörden wussten schon 2016 von der angeblichen Schmiergeldzahlung, Peña Nieto amtierte bis Dezember 2018 als mexikanischer Präsident. Laut CNN war der Zeuge Alex Cifuentes nicht nur selbst Drogenhändler, sondern enger persönlicher Berater und rechte Hand des Drogenbarons.  Die Investigativjournalistin Anabel Hernández recherchiert die Verbindungen von Poltik und schmutzigem Geld: "El Chapo ist ein Niemand. Gefährlich ist das System, das von ihm lebt, all das Geld, das der Drogenhandel generiert, und auf das will niemand wirklich verzichten". El Chapo, einst Chef des Sinaloa - Kartells, soll schon den Vorgänger von Ex-Präsident Peña Nieto bestochen haben. Seinem Amtsvorgänger Felipe Calderón waren Verbindungen zur Drogenmafia nachgesagt worden.