• „Tagesthemen“: Die ARD verwirrt Zuschauer mit einem seltsamen AKK-Interview

    Zugegeben: Es war schwer genug, am Dienstagabend im politischen Berlin den Überblick zu behalten. Schuld waren daran vor allem diejenigen, die den Überblick hatten. Schließlich lag es an ihnen und niemand anderem, Klarheit zu schaffen. Naja, Klarheit schafften sie lange Zeit nicht. Womit wir bei Annegret Kramp-Karrenbauer angekommen wären.Kramp-Karrenbauer hatte es am Dienstag in der Hand. Als CDU-Chefin lag es an ihr, den Posten des Verteidigungsministers neu zu vergeben. Und neu zu vergeben war er nach der Wahl der bisherigen Verteidigungsministerin und CDU-Politikerin Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionspräsidentin endgültig. Nur wer würde den Posten bekommen? Spahn neuer Verteidigungsminister? AKK antwortet kühlAm frühen Abend meldete so manches Medium, dass Gesundheitsminister Jens Spahn den Job erhalten würde. Der Mann also, der zuvor schon durchblicken hatte lassen, dass er sich nicht ewig durch den Dschungel von Ärztelobby, Pharmaindustrie und Patientenverbänden schlagen will, sondern sich zu Höherem berufen fühlt. Schon vergangenes Jahr wollte er Angela Merkel als CDU-Chef nachfolgen. Er scheiterte. An Kramp-Karrenbauer.Würde er jetzt zumindest Verteidigungsminister werden dürfen, Frau Kramp-Karrenbauer? Das hätte „Tagesthemen“-Moderatorin Pinar Atalay die CDU-Chefin fragen können. Sie hatte schließlich ein Interview mit Kramp-Karrenbauer bekommen. Tatsächlich fragte die Journalistin, was an den Gerüchten dran sei, nach denen Spahn von der Leyen beerbe.Weiterlesen auf businessinsider.de

  • Was tun mit Trump? Yale-Professor warnt Deutschland - und verweist auf ein 74 Jahre altes Wunder

    Donald Trump ist nicht Amerika, heißt es gern. Wer Trump also nicht mag, der soll nicht gleich Amerika insgesamt verteufeln. Das mag ja richtig sein. Aber eben nur zum Teil. Denn Trump ist nun mal Prasident der Vereinigten Staaten. Er vertritt deshalb wie kein Anderer die Interessen des Landes nach außen.Wenn es also um US-amerikanische Außenpolitik geht, wenn es um das Verhaltnis Amerikas zu Europa, ja auch zu Deutschland geht, dann ist Donald Trump oft genug Amerika. So wie Angela Merkel oft genug Deutschland ist. Schließlich bestimmt der Prasident und nicht etwa Nancy Pelosi, Sprecherin des Reprasentantenhauses, oder gar Homer Simpson, was die US-amerikanische Politik tut und lasst. Oder? Die Deutschen mochten schon Trumps Vorganger Bush nichtDas Thema ist nicht ganz neu. Trump ist ja nicht der erste Prasident, mit dem die Deutschen so ihre Probleme haben. Da gab es ja vor nicht allzu langer Zeit auch einen George W. Bush, der ahnlich unbeliebt war. Auch damals fragten sich die Deutschen: Ist Bush Amerika? Nein, war er naturlich nicht, wurde Timothy Snyder wohl argumentieren. Der Historiker, der an der renommierten Yale-Universitat lehrt, findet ja auch nicht, dass Trump Amerika ist. „Aber naturlich nicht", hat er in einem Interview mit dem Polit-Fachmagazin „Internationale Politik" gesagt. „Die großte Gefahr fur Europa ist es, von Trumps Wahlerfolg auf das Wesen Amerikas zu schließen."Weiterlesen auf businessinsider.de

  • Carola Rackete ist nicht mehr Teil der Sea-Watch-Crew

    Vier Stunden dauerte das Verhör bei der Staatsanwaltschaft in Italien. Dann tritt Carola Rackete vor die Kameras. Das Justizgerangel um die Sea-Watch-Kapitänin geht weiter. Wird sie in der Zwischenzeit Italien den Rücken kehren?Vier Stunden dauerte das Verhor bei der Staatsanwaltschaft in Italien. Dann tritt Carola Rackete vor die Kameras. Das Justizgerangel um die Sea-Watch-Kapitanin geht weiter. Wird sie in der Zwischenzeit Italien den Rucken kehren?

  • El Chapo: Der einst mächtigste Drogenboss der Welt

    Badiraguato im westmexikanischen Bundesstaat Sinaloa: Hier wurde am 4. April 1957 ein Junge geboren, der später einmal zu einem der mächtigsten Drogenbosse der Welt aufsteigen sollte. Sein Name: Joaquín Archivaldo Guzmán Loera. Inzwischen ist er besser bekannt als: El Chapo - der Kurze; Guzmán ist 1,68 groß. Nach einer kurzen Schullaufbahn, er brach nach der dritten Klasse ab, kam er in den Siebzigerjahren erstmals mit der Welt der Kartelle in Berührung. Er stieg immer weiter auf in eine Welt voll Drogen und Geld, Gewalt und Tod. Ende der 1990jahre hatte er es geschafft: er war Chef des Sinaloa-Kartells. 1993 wurde er gefangen, kam in Haft. 2001 konnte er fliehen. Seine zweite Gefängnisstrafe war deutlich kürzer: nach der zweiten Festnahme 2014 entkam er im folgenden Jahr durch einen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis Altiplano. Doch die Zeit in Freiheit währte nicht lange. Die mexikanische Armee machte Jagd auf El Chapo, und am 8. Januar 2016 schnappten ihn Marineinfanteristen in der Stadt Los Mochis. Ein Jahr nach seiner Festnahme wurde El Chapo dann offiziell an die USA ausgeliefert.

  • Bayerns erste Erkenntnisse aus der Arsenal-Pleite

    Auftaktpleite für den FC Bayern. Im ersten Spiel des International Champions Cups gegen den FC Arsenal (die komplette Partie im Relive ab 20 Uhr im TV und STREAM) unterlagen die Münchner in Los Angeles vor 26.704 Zuschauern trotz eines Treffers von Robert Lewandowski mit 1:2 (0:0).In einem temporeichen Spiel waren die Londoner zunächst die stärkere Mannschaft. Die Bayern fanden aber bereits in Hälfte eins immer besser ins Spiel.Die Münchner begannen im 4-1-4-1-System mit einem Sechser (Thiago). Neuzugang Jann-Fiete Arp kam über die linke Außenbahn und machte ein ordentliches Spiel. Ebenso wie die Innenverteidigung um Javi Martínez und Jérôme Boateng, den die Bayern gerne verkaufen würden. Renato Sanches (Knieprobleme) und Alphonso Davies (Trainingsrückstand) standen nicht im Kader gegen die Gunners. Youngster im PechArsenal machte, in Person von Mesut Özil und Pierre-Emerick Aubameyang, den Münchnern in der ersten Halbzeit das Leben schwer und hatte mehrere Chancen zur Führung. Die Bayern hatten ihre beste Chance im ersten Durchgang durch Thomas Müller, der aber aus kurzer Distanz am starken Bernd Leno scheiterte (32.).Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGEKurz vor dem Pausenpfiff dann ein Schockmoment bei FCB-Talent Daniels Ontuzans (U19). Der lettische Nationalspieler knickte nach einem Zweikampf mit Joe Willock um und verletzte sich am rechten Sprunggelenk (44.). Nach Abpfiff humpelte er auf Krücken in den Mannschaftsbus. Bitter für den Flügelspieler, denn bis zu seiner Verletzung war er einer der Aktivposten im Bayern-Spiel. Tolisso braucht noch ZeitKlar wurde auch, dass Corentin Tolisso, der im zentralen Mittelfeld startete, nach seiner monatelangen Verletzungspause noch Zeit brauchen wird, um in Topform zu sein. Der Franzose wirkte gehemmt.Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainer Niko Kovac das Team komplett durch. Neuzugang Benjamin Pavard und Niklas Süle gingen ins Abwehr-Zentrum. Robert Lewandowski trug die Kapitänsbinde. Insgesamt kamen sechs Spieler aus der U23 und der U19 zum Einsatz.Einen unglücklichen Einstand erlebte Louis Poznanski (U19). Der Linksverteidiger lenkte eine Schuss-Flanke von Aubameyang unglücklich ins eigene Tor ab (48.). In der Folge drängten die Gunners auf den nächsten Treffer. Pavard rettete bei seinem Debüt für die Münchner aber einmal stark auf der Linie (60.)Lewandowski erzielte dann den Ausgleich per Kopf (71.), nach einer starken Flanke von Serge Gnabry. Arsenal-Talent Eddie Nketiah besiegelte die Münchner Pleite (88.) jedoch kurz vor Abpfiff. Arp und Müller zufrieden"Man hat gemerkt, dass auch die Londoner etwas in den Knochen haben und sie nicht hundertprozentig spritzig waren. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber so ist Fußball. Für unser erstes Spiel war es aber in Ordnung", sagte Arp nach der Partie zu SPORT1.Müller: "Wenn man verliert im ersten Testspiel, fühlt es sich nie supercool an, aber wir haben viele Dinge auch ganz gut gemacht. Es war auf jeden Fall Tempo drin."Kovac war trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir haben ein sehr kurzweiliges Spiel gesehen, mit sehr viel Dynamik und Schnelligkeit. Leider haben wir das Spiel dann verloren, aber das, was ich offensiv gesehen habe, hat mir sehr gefallen." Arbeit in der DefensiveWas Kovac, der mit der Mannschaft am Vormittag noch trainiert hatte, jedoch nicht gefallen haben dürfte, war die Defensiv-Leistung in den zweiten 45 Minuten. Süle wirkt noch nicht fit und leistete sich, wie auch Pavard, den einen oder anderen Stellungsfehler und verlor wichtige Zweikämpfe. Auch Joshua Kimmich wirkte nicht immer sattelfest.In beachtlicher Frühform zeigte sich hingegen Kingsley Coman. Der Franzose gewann viele Dribblings und hatte einen enormen Zug zum Tor. Auch Gnabry spielte auffällig. Kommenden Sonntag (ab 2 Uhr LIVE im TV und STREAM) trifft der FC Bayern in Houston, erneut im Rahmen des International Champions Cups, auf Real Madrid. Zum Abschluss der USA-Tour steht am 24. Juli noch ein Duell mit dem AC Mailand in Kansas City an.

  • Deutliche Worte: Stefanie Hertel will keine rassistischen Fans

    Derart klare Worte hört man aus der Volksmusik-Szene selten: Stefanie Hertel machte deutlich, dass sie auf rassistische und fremdenfeindliche Fans verzichten könne.

  • Die falschen Waffen: Im Machtkampf mit China macht das US-Militär einen fatalen Fehler, warnt ein Ex-General

    Es durfte nur wenige im US-Militar geben, die sich mit der Luftwaffe so gut auskennen wie John D.W. Corley. Kein Wunder. Nur wenige haben schließlich so eine Karriere hingelegt wie er: Corley war nach Angaben der US Air Force in jungen Jahren selbst Pilot, ehe er Fluglehrer, Kommandeur von Staffeln und Gruppen und schließlich Chef eines der zehn Hauptkommandos der US-Luftwaffe wurde. 2009 ging er in den Ruhestand. Als Vier-Sterne-General. Von dort meldete er sich diese Woche per Gastbeitrag im Magazin „Defense News" zuruck, um das US-Verteidigungsministerium zu warnen. Das, befurchtet er, wiederhole alte Fehler, die der nationalen Sicherheit der USA insgesamt noch massiv schaden konnten.Die US-Luftwaffe befindet sich mal wieder im Um- und Aufbruch. Neue Kampfjets gilt es zu bestellen, um in die Jahre gekommene Flugzeuge abzulosen und die Lufthoheit der USA auch kunftig zu garantieren -- gegen geostrategische Rivalen wie China und Russland. Pentagon will acht F-15-Kampfjets ordernEine zentrale Rolle spielt dabei der F-35-Kampfjet, das Kronjuwel der US-Luftwaffe. F-35-Jets sind Flugzeuge der funften Generation. Heißt: Sie sind wegen ihrer Tarnkappeneigenschaften schwer oder gar nicht von Radaranlagen aufzuspuren, und konnen mit Überschallgeschwindigkeit fliegen, ohne nachzubrennen. Zudem sind sie deutlich manovrierfahiger als Vorgangermodelle. F-35-Kampfjets benotigen nur eine kurze Startbahn und konnen senkrecht landen. Sie sollen in den kommenden Jahrzehnten das Ruckgrat der US-Luftwaffe bilden.Weiterlesen auf businessinsider.de