• Bundesliga: FC Bayern: Neuer Ärger um Jerome Boateng?

    Der FC Bayern München ist angeblich verärgert, nachdem Jerome Boateng die Länderspielpause für einen Trip nach New York nutzte. Sollte Thomas Müller tatsächlich wechseln wollen, ist er bei Ajax Amsterdam "jederzeit willkommen". Leon Goretzka könnte früher als geplant auf den Rasen zurückkehren.

  • Jennifer Anistons Selfie löst Turbulenzen aus

    Mit 50 Jahren beginnt für Jennifer Aniston eine neue Ära: Der «Friends»-Star hat sich auf Instagram angemeldet. Und sorgt mit dem ersten Foto gleich für Turbulenzen.Mit 50 Jahren beginnt fur Jennifer Aniston eine neue Ära: Der «Friends»-Star hat sich auf Instagram angemeldet. Und sorgt mit dem ersten Foto gleich fur Turbulenzen.

  • Einsatzkräfte in Thailand ziehen giftige Königskobra am Schwanz aus Kanalrohr

    Wagemutige Einsatzkräfte haben im Süden Thailands eine mehr als vier Meter lange und 15 Kilo schwere Königskobra aus einem Kanalrohr gezogen. Videoaufnahmen der mehr als einstündigen Aktion zeigten am Dienstag, wie die Männer die giftige Schlange am Schwanz aus dem dunklen Rohr zu ziehen versuchen. Das Tier versucht panisch, aus den Händen der Verfolger zu entgleiten und durch das trübe Wasser zu entwischen.

  • "Ich bin gerettet worden": Kanye West konvertiert zum Christentum

    Der Rap-Gott ist jetzt offiziell Christ: Kanye West hat seine Konvertierung bekanntgegeben.

  • Hamilton bei Instagram: "Die Welt ist ein kaputter Ort"

    Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat seine Anhänger mit düsteren Gedanken aufgeschreckt. "Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade danach, alles hinzuschmeißen. Komplett runterzufahren", schrieb Hamilton auf seinem offiziellen Instagram-Account: "Die Welt ist ein kaputter Ort. Warum soll man sich kümmern, wenn die Welt ein solches Chaos ist und die Menschen nicht den Eindruck machen, dass sie das interessiert."Wenig später waren diese Beiträge verschwunden, doch Mercedes bestätigte die Echtheit der Postings. ...

  • Ukraine-Affäre: Es kommt alles raus

    In der Ukraine-Affäre belastet Zeuge um Zeuge den US-Präsidenten und dessen Anwalt schwer. Es gibt noch viele Fragen, aber genug Beteiligte, die sie beantworten können.

  • Steigende SUV-Nachfrage beunruhigt Arbeiter in deutschen Werken

    (Bloomberg) -- Die deutsche Automobilindustrie hat ihren Weltruf auf Limousinen wie dem Audi A4, dem 5er BMW und dem Volkswagen Passat aufgebaut - zuverlässige Modelle, die in der Hauseinfahrt oder auf dem Firmengelände schick aussehen. Aber eine Verschiebung des Konsumentengeschmacks hin zu klotzigen Fahrzeugen kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt.Die Nachfrage nach Sport Utility Vehicles (SUVs), die von Amerika ausging und die ganze Welt erfasste, hat den Produktmix der Automobilhersteller sowie deren Produktionsprofil dramatisch verändert. Ein höherer Absatz der lukrativen Fahrzeuge ist zwar insgesamt gut für die Hersteller, droht aber zum Nachteil für die Belegschaft in den deutschen Produktionsanlagen zu werden, die stark auf traditionelle Limousinen und Schrägheckmodelle ausgerichtet sind.Bei BMW AG macht der Absatz von größtenteils in den USA gefertigten SUVS 44% aller weltweiten Auslieferungen aus. Vor einem Jahrzehnt waren es erst 24%. Dementsprechend fiel der Rückgang bei Modellen wie dem 5er Basismodell aus dem Werk Dingolfing bei München aus. Ähnlich sieht es bei Audi aus, wo SUVs hauptsächlich in Mexiko, Ungarn und der Slowakei produziert werden, und bei Mercedes, dessen Mitarbeiter in Tuscaloosa, Alabama, den massiven GLE nicht schnell genug fertigen können, um die Nachfrage zu befriedigen.Wie der Pick-up-Truck, ein Modell, das in den USA sehr beliebt ist, aber auf den europäischen Straßen weitgehend fehlt, waren SUVs vor zwei Jahrzehnten ein Randphänomen auf dem Kontinent. Stattdessen wollten Autofahrer lieber einen Audi A3 oder einen Mercedes C-Klasse.Mercedes hat 1995 in Alabama eine Fabrik eröffnet, wo SUVs in der Nähe ihrer potenziellen Käufer gefertigt werden, während das weltweit größte BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina, die X3- bis X7-Modelle produziert. VW fertigt seinen T-Roc in Portugal, während Audi den Q7 und den Q8 in der Slowakei und den Q3 in Ungarn baut.Prognostiker LMC Automotive geht davon aus, dass die inländische deutsche Automobilproduktion in diesem Jahr auf ein Zehn-Jahres-Tief absinken wird, wobei insbesondere der Exportmarkt mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Justin Cox, Direktor für globale Produktion bei LMC, hält insbesondere das Neckarsulmer Werk von Audi, das den Passat fertigende Werk in Emden und das Stammwerk von VW in Wolfsburg für anfällig.Produktion in den FabrikenDie Fabrikmitarbeiter beginnen, sich zu wehren. Im Juni schätzten die Arbeitnehmervertreter des Werks in Neckarsulm die Auslastung des Standorts trotz Modellüberholungen für die Limousinen A6, A7 und A8 auf traurige 60%. Das Werk, in dem fast 17.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, verpasst den SUV-Verkaufsboom und ihm fehlen feste Zusagen, künftige Elektromodelle zu montieren, sagte der mächtige Betriebsrat.Seit 2009 ist der Absatzanteil von A6-Limousinen und Schrägheckmodellen von 20% auf 12% zurückgegangen, während der Anteil des A4 aus dem Zentralwerk in Ingolstadt von 31% auf 18% zurückgegangen ist.“Wir brauchen einen Akutplan zur Verbesserung der Auslastung und einen mittelfristigen Fahrplan für die Zukunft“, sagte Jürgen Mews, Betriebsrat im Werk Neckarsulm, in einer Erklärung. Audi sagte, seine deutschen Standorte blieben das Rückgrat seines globalen Produktionsnetzwerks.KurzarbeitDas Volkswagen-Werk in Emden hatte ebenfalls Probleme, da SUVs wie der T-Roc dem zuverlässigen, aber biederen Passat Interessenten wegschnappen. Die rückläufige Nachfrage nach dem ehemaligen Zugpferd hat VW gezwungen, für rund 10.000 Mitarbeiter in Emden Kurzarbeit einzuführen und Zeitarbeitskräfte abzubauen. Der größte Automobilhersteller der Welt verlagert die Passat-Produktion nach Tschechien und rüstet Emden bis 2023 so um, dass nur noch Elektrofahrzeuge hergestellt werden.Auch das VW-Stammwerk in Wolfsburg steht vor risikoreichen Zeiten. Der Golf hat es schwer, seine Anziehungskraft inmitten des wachsenden Angebots an beliebten Kompakt-Crossovers zu bewahren.Als Ausgleich stellt das Werk, in dem 20.000 Arbeiter beschäftigt sind, auch den beliebten Tiguan-SUV her und sollte durch die Verlagerung der Golfproduktion aus Puebla in Mexiko einen Schub erhalten, sagte Cox. Mit dem Tiguan und dem Seat Tarraco machen SUVs in Wolfsburg 42% der Produktion aus, und VW plant den Bau kompakter elektrischer SUVs in Deutschland, sagte eine Sprecherin. Der SUV-Absatz dürfte bis 2025 die Hälfte der Auslieferungen von VW-Marken ausmachen, und der Konzern wird zur Effizienzsteigerung ähnliche Produkte verstärkt in seinen 12 Automobilmarken bündeln, so das Unternehmen.BMW hat auch versucht, sein SUV-Profil auszugleichen, indem das X1-Einstiegsmodell nun auch an seinem Regensburger Standort gebaut wird.Deutsche SUVsNeben dem mittelgroßen Geländewagen GLC in Bremen hat Mercedes im vergangenen Jahr in Rastatt und Sindelfingen die deutsche Produktion des GLA Compact Crossover aufgenommen. Die lukrativen GLE- und GLS-Fahrzeuge werden jedoch weiterhin in Tuscaloosa hergestellt, und der hochpreisige G-Wagon wird größtenteils in Österreich beim Vertragshersteller Magna International Inc. von Hand gefertigt. Mercedes hat seine Anlagen frühzeitig modernisiert, um schnell auf Nachfrageänderungen reagieren zu können, sagte eine Sprecherin, da die Nachfrage nach Mercedes-SUV-Modellen seit 2009 jedes Jahr gestiegen ist.Die Umstellung der Produktion auf neue Modelle ist schwierig, teuer und zeitaufwändig. Roland Berger schätzt, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, ein Werk umzurüsten, um neben Limousinen auch SUVs herzustellen - vorausgesetzt, die Vorarbeit für die größeren und schwereren Fahrzeuge wurde bereits geleistet.Überschrift des Artikels im Original:Surging SUV Demand Is Spooking German Workers Building SedansKontakt Reporter: Elisabeth Behrmann in Munich ebehrmann1@bloomberg.netKontakt verantwortlicher Editor: Anthony Palazzo apalazzo@bloomberg.net, Benedikt KammelFor more articles like this, please visit us at bloomberg.com©2019 Bloomberg L.P.